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Samstag, 4. Februar 2012

Mops gemopst


Die Frankfurter Polizei hat einen kuriosen Fall gelöst.
Eine 93 Jahre alte Dame hat ihren gekidnappten Hund nun wieder - ganz ohne Lösegeld.

Frankfurt (ots) - Umfangreiche Ermittlungsarbeit der "SOKO Mops" führten am heutigen Tage zur erfolgreichen Zusammenführung einer 93-jährigen Hundeeigentümerin und ihrem acht Monate jungen Mops.

Völlig verzweifelt erschien die 93-Jährige am 10.01.2012 auf dem 3.Polizeirevier und teilte mit, dass man ihr ihren Mops gestohlen hatte. Zum Tatverlauf gab die Seniorin an, dass zwei seriös aussehende Damen ihre Hilfe angeboten hatten, indem sie den kleinen Hund zu einem ausgiebigen Spaziergang abholen wollten. Nichts ahnend nahm die Hundebesitzerin das großzügige Angebot an und gab den Hund in die Hände der zwei Unbekannten. Leider kehrten die zwei Gassigeherinnen nicht mehr von ihrem Spaziergang zurück.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten schließlich zu einem anonymen Hinweis, der wenige Tage später auf einen Anrufbeantworter einer in Hofheim wohnenden Freundin der Bestohlenen eingegangen war.
Die dort hinterlassene Botschaft blieb zwar ohne Lösegeldforderungen, jedoch beinhaltete sie keinerlei Grund zur Hoffnung auf ein Wiedersehen, da der Hund nun wortwörtlich "in besten Händen" sein soll. Aber was lange währt wird endlich gut: Ein Besuch beim Tierarzt wurde der unbekannten Entführerin letztendlich zum Verhängnis. Diverse Recherchen ergaben, dass der mit einem Chip versehende Mops vor wenigen Tagen in einer Frankfurter Tierarztpraxis vorgestellt wurde. So konnte der kleine Hund im Laufe des heutigen Tages schließlich in der Wohnung der 74-jährigen Entführerin wohlbehalten sichergestellt werden. Als Grund für ihre herzlose Tat gab die selbst ernannte "Tierschützerin" an, dass es dem Mops in ihrer Obhut besser gehen würde.

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